Dusche
Auch: Duschkabine · Duschplatz
Die Dusche ist eine mit Brause ausgestattete Sanitäreinrichtung zur Körperreinigung, die als Duschkabine, Duschwanne oder bodengleiche Dusche ausgeführt wird und in modernen Bädern die Badewanne zunehmend als Standardausstattung ersetzt.
Ausführliche Erklärung
Im Wohnungsbau zählt die Dusche neben der Badewanne zu den zentralen Ausstattungsmerkmalen des Bades und wirkt sich unmittelbar auf Vermietbarkeit und Verkehrswert aus. Unterschieden werden klassische Duschwannen (meist erhöht, mit Einstieg) und die bodengleiche (bodenebene) Dusche, die schwellenlos in den Boden integriert ist und heute in Neubau und Modernisierung häufig gegenüber der Badewanne bevorzugt wird – auch weil sie wasser- und platzsparender sowie pflegeleichter ist.
Für barrierefreies Bauen ist die bodengleiche Dusche zentral: Die DIN 18040-2 „Barrierefreies Bauen – Wohnungen" beschreibt Anforderungen an schwellenlose, ausreichend große und rutschhemmende Duschflächen, die insbesondere bei geförderten Wohnungen sowie beim alters- und behindertengerechten Umbau relevant werden. Für Makler ist die Art der Dusche (bodengleich oder Wanne, Größe, Anzahl der Duschplätze) ein gängiges Exposé- und Bewertungsmerkmal, das in der Objektbeschreibung und bei der Einschätzung der Ausstattungsqualität berücksichtigt wird.
Beispiel aus der Praxis
Bei der Modernisierung einer Bestandswohnung wird die alte Duschwanne durch eine bodengleiche Dusche mit rutschhemmenden Fliesen ersetzt. Der Makler weist im Exposé gezielt auf die barrierearme Ausstattung hin, da diese für ältere Käufer und Mieter ein wichtiges Entscheidungskriterium ist.
Rechtsgrundlage
Keine eigenständige gesetzliche Regelung. Für barrierefreie Ausführungen orientiert sich die Planung an der DIN 18040-2; bei geförderten oder genehmigungspflichtigen Umbauten können zusätzlich landesrechtliche Vorgaben der jeweiligen Landesbauordnung gelten.