Fischgrätparkett

Auch: Fischgrätmuster · Chevron-Parkett

Fischgrätparkett bezeichnet einen Holzfußboden, bei dem einzelne rechteckige Parkettstäbe im 90-Grad-Winkel zueinander verlegt werden, sodass ein Zickzack-Muster entsteht, das an ein Fischgrätenskelett erinnert. Es gilt als hochwertiges, repräsentatives Bodenbelagsmuster.

Ausführliche Erklärung

Für Makler ist das Verlegemuster ein wichtiges Wertmerkmal bei der Objektbeschreibung:

  • Verlegeart: Rechteckige Stäbe (meist im Verhältnis 1:4 bis 1:5, z. B. 8 × 32 cm) werden im rechten Winkel aneinandergesetzt. Zu unterscheiden vom Chevron-Muster, bei dem die Stabenden schräg zugeschnitten sind und eine durchgehende V-Linie ergeben.
  • Material: Klassisch Eiche, aber auch andere Harthölzer; als Massivparkett oder als Fertigparkett (Mehrschichtparkett) mit Fischgrät-Optik erhältlich.
  • Verlegeaufwand: Deutlich arbeitsintensiver als Standard-Stabparkett oder Klick-Dielen, daher höhere Verlegekosten – relevant für die Werteinschätzung und Renovierungskalkulation.
  • Wertwirkung: Gilt am Immobilienmarkt, besonders in Altbauten und hochwertigen Neubauwohnungen, als Ausstattungsmerkmal mit positivem Einfluss auf die Vermarktbarkeit und den erzielbaren Preis.
  • Pflege: Wie anderes Echtholzparkett feuchtigkeits- und kratzempfindlich; regelmäßige Versiegelung/Ölung nötig.

Beispiel aus der Praxis

In einer sanierten Altbauwohnung wird das originale Fischgrätparkett aus Eiche im Wohn- und Esszimmer aufgearbeitet und neu versiegelt – im Exposé als besonderes Ausstattungsmerkmal hervorgehoben.

Rechtsgrundlage

Keine spezielle Rechtsgrundlage.

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